08 Mai

Perspektiven der elektronischen Tanzmusik

m Vergleich mit der herkömmlichen Tanzmusik ist die elektronische Tanzmusik noch relativ jung. Das Tempo der Entwicklung dieser Musik ist im wesentlichen abhängig von der Entwicklung des Computers. Schon heute beherbergen Computer in ihrem Soundchip, oder der Soundkarte, Möglichkeiten die es mit einem echten Orchester aufnehmen und teilweise übertreffen können. Hier sind keine Grenzen absehbar.
Elektronische Tanzmusik kann aber Tanzmusik im herkömmlichem Sinne nicht ersetzen, da der Orchestermusiker seine eigenen Gefühle in die Musik selbst einbringen kann. Ein elektronisches Orchester jedoch ist abhängig von der Programmierung und gibt daher so eine Art „maschinell erzeugten Sound“ wieder. Es kann dafür aber so manchen Sound erzeugen welcher mit herkömmlichen Instrumenten nur schwer machbar oder gar unmöglich ist.
Beide Tanzmusikarten ergänzen sich vortrefflich. So können elektronische Backgroundchöre eingesetzt werden. Eine mit elektronischem Schlagzeug und Bass erzeugte Rhythmuslinie kann durch herkömmliche E-Gitarren unterstützt werden. Der Zusammenklang der einzelnen Teilkomponenten ergibt mitunter so tolle Ergebnisse im Sound, wie sie eine reine Instrumenten-Band niemals erzeugen könnte.
Klar das derartig erzeugte Musik bestens für die zahlreichen Diskotheken geeignet ist. Eine Reihe von Musikstilen vom Techno bis hin zum Hip-Hop hat sich gut entwickelt und dominiert entsprechend auch den internationalen Musikmarkt.
Die elektronische Tanzmusik ist ein fester Bestandteil der Popmusik geworden und nicht mehr wegzudenken.

08 Mai

Entwicklung und Möglichkeiten elektronischer Tanzmusik

Musik, zu der getanzt werden kann, wird allgemein als Tanzmusik bezeichnet. Die herkömmliche Tanzmusik ist stark abhängig von den Kulturen welche sie hervor gebracht haben. Bereits in der Antike haben Menschen getanzt. Seitdem hat Tanzmusik eine rasante Entwicklung genommen.
Die elektronische Tanzmusik ist wesentlich jünger und etwa 50 Jahre alt.
Die Geburtsstunde der elektronischen Tanzmusik ist etwa beim Erscheinen der ersten Moog-Synthesizern zu suchen. Dieses elektronische Musikinstrument sollte die elektronische Tanzmusik entscheidend voran bringen. Bands wie „Emerson, Lake & Palmer“, „Kraftwek“, „Pink Floyd“ oder „Tangerine Dream“ legten ihren Sound darauf aus. Den entscheidenden Durchbruch erlangte und erlangt die elektronische Tanzmusik mit der ständigen Weiterentwicklung der Computertechnik. In jedem PC steckt praktisch, mit einem internen MIDI-Synthesizer, bereits ein fertiges Musikinstrument welches für die elektronische Tanzmusik bestens geeignet ist.
Über 100 herkömmliche Musikinstrumente können nachgeahmt werden.
Dazu kommt die Entwicklung ständig neuer, oft allgemein verständlicher, Software
Für das Komponieren und Bearbeiten elektronischer Musik. Damit hat die Musik allgemein ganz neue Dimensionen erreicht. Für viele Amateure ist es jetzt möglich ihren eigenen elektronischen Sound zu kreieren. Man kommt beim Komponieren sogar ohne Notenkenntnisse aus, da mit einzelnen Samples das Arrangement zusammengesetzt wird. Der Sound kann dann im PC selbst weiter bearbeitet werden bis er den eigenen Vorstellungen genügt.

08 Mai

Komponieren von elektronischer Tanzmusik

Von der herkömmlichen Musik weiß man, das die einzelnen Musikstücke mit Hilfe der klassischen Notenschreibweise komponiert werden. Dieses Verfahren lässt sich natürlich ebenso auf die Entstehung der elektronischen Tanzmusik anwenden.
Dank moderner Computertechnik kann man aber auch heutzutage einen anderen Weg gehen. Kurze aufgenommene Musiksamples werden in einem Musikprogramm wie „Q-Base“, „Samplitude“ oder anderen zu einem musikalischen Arrangement zusammengesetzt. Mit Hilfe der Musikprogramme kann das fertige Arrangement dann weiter bearbeitet werden. So werden später eventuell Effekte, wie Verzerrungen, Vocoder oder Kompressionen, vorgenommen . Nach der Herstellung einer WAW- oder MP3-Datei ist der elektronische Musiktitel fertig.
Auf das bestehende Arrangement kann dann noch, je nach der Anforderung, eine oder mehrere Stimmen aufgesungen werden.
Mit Hilfe moderner Computer, Keyboards oder Synthesizer ist es möglich nahezu jedes herkömmliche Musikinstrument, auf elektronischem Wege, nachzubilden.
Allerdings muss der Aufwand für die Nachahmung einiger Saiteninstrumente, wie elektronische Gitarren, schon sehr hoch sein damit es echt klingt.
Klassischerweise kann man bei der Komposition selbst genau wie beim klassischen Notenschreiben vorgehen. Man erstellt mit einem internen Computersynthesizer eine Rhythmuslinie, bestehend aus Drum und Bass und schreibt dann alle anderen Instrumentalstimmen dazu. Mit der Funktion „Vocals“ können auch, künstlich erzeugte, Background-Chöre hinzu gefügt werden.
Elektronische Tanzmusik klingt, aufgrund des Resonanzverhaltens, insgesamt härter als Musik die mit herkömmlichen Instrumenten erzeugt wird.

08 Mai

Stilrichtungen der elektronischen Tanzmusik

Die elektronische Tanzmusik hat sich in verschiedene Richtungen entwickelt.
Begonnen hat alles mit der Richtung Techno der Band „Kraftwerk“. Neue Richtungen, wie House, New Age, Elektro-Pop, Elektro-Rock oder Hip-Hop kamen nach und nach dazu. Die Entwicklung der einzelnen Stilarten geht mit einer ständigen Weiterentwicklung der Technik einher.
Diese, vor allen in den Discotheken erprobten verschiedenen Richtungen, erfreuten sich schnell allgemeiner Beliebtheit. Wert, bei derartiger Musik, wird vor allem auf sehr gute Tanzbarkeit gelegt. Im Vordergrund steht der Groove, ein Beat von meist 100 bis 120 BPM. Besonders die 1970er Jahre waren eine wahre Blütezeit dieser Musik und hatte auch die unterschiedlichsten Auswirkungen auf die damalige Kleidermode. Ein Ableger der amerikanischen Discowelle wurde die Eurodisco und Bands wie Boney M., Silver Convention oder Donna Summer überschwemmten weltweit den Musikmarkt.
Bekannte Rockbands, wie die Rolling Stones und andere, wurden von dieser Welle auch beeinflusst. Dennoch blieb und bleibt die Beatmusik eine völlig eigenständige Musikrichtung.
Der auf Funk und Soul basierende Hip-Hop entstand ebenfalls in den 1970er Jahren.
Die ersten Rapper traten in dieser Zeit in den Discotheken auf. Eine Art Sprechgesang ist in dieser Musikrichtung. Besonders in den 1980er Jahren gelangte der Hip-Hop weltweit durch den Österreicher „Falco“ oder auch der deutschen Band „Die Fantastischen Vier“ zum Durchbruch.

08 Mai

Elektronische Tanzmusik

Meist basiert die elektronische Tanzmusik auf dem repetiven Arrangement. Dies bedeutet eine ständige kurze Wiederholung bestimmter Melodiepassagen.
Es wird oft eine tranceartige Wirkung erzielt. Einige Stilrichtungen setzen jedoch, wie der Eurodance, auf ein traditionelles Songschema.
Der Amerikaner Steve Reich experimentierte in den 1960er Jahren mit minimalistischen, repetiven Elementen die von traditionellen Musikinstrumenten gespielt wurden. In dieser Zeit wurden auch diese Elemente in die populäre Musik, kurz Popmusik übernommen.
In den 1970er Jahren war die deutsche Band „Kraftwerk“ die erste Band welche tanzbare Beats in die Musik übernahm. Mittlerweile war auch die Technik so fortgeschritten das Synthesizer und Polysynthesizer ganze Orchester, auf rein elektronischer Basis ersetzen konnten. Mit dem sogenannten Synth-Pop war eine neue Musikrichtung geboren wurden. Weiterentwickelt wurde dieser Stil auch von der Band „Emerson, Lake & Palmer“. Dies Band experimentierte viel mit Synthesizern, setzte aber auch echte Orchester für ihre Liveshows mit ein.
Mehr und mehr gelang es dieser Band, aber auch anderen wie „Tangerin Dream“, klassische Elemente der Rockmusik mit elektronischen Elementen zu verschmelzen und somit auch viele Disco-Liebhaber für sich zu gewinnen. Sinfonische Einflüsse werteten die elektronische Musik unheimlich auf.
Wurden die Anfänge der „Krautrock-Bewegung“ noch von einigen belächelt, sollte sich doch bald eine vollkommen eigene, ernstzunehmende Musikrichtung daraus entwickeln.